FAQ2016-08-22T09:07:41+00:00

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Thema Ausweichspielstätten

‚brechtbühne‘
Kasernstrasse 4-6, 86150 Augsburg
Sitzplätze: 250
Lageplan Anfahrt: Klick
Tram- u. Bus-Haltestelle: ‚Theater‘ (direkt) Linien: 4, 22, 23, 92, 93)
Die brechtbühne (die Namensgebung erfolgte in Anlehnung an Bertolt Brecht) ist eine moderne Spielstätte des Theaters Augsburg. Diese Bühne wird besonders für Schauspiel- und kleinere Ballettaufführungen als Aufführungsort gewählt. (Die Eröffnung fand am 27. April 2012). Die Fassade wurde einem Theatervorhang nachempfunden.
Auf der brechtbühne wird in der Spielzeit 2016 / 2017 weiter regelmäßig gespielt. Hier gibt es in den nächsten Jahren keine Einschränkungen im Spielbetrieb. Im Gegenteil, es sind sogar mehr Aufführungen dort zu erwarten.
Die Sanierungsplanung sieht vor, dass die brechtbühne im Jahr 2018 ins alte Gaswerk (Ofenhaus) nach Oberhausen umzieht, um dann den Platz für den Neubau der Werkstätten / Verwaltung in der Kasernstr. zu ermöglichen.

‚hoffmannkeller‘
Kasernstrasse 1, 86150 Augsburg
Sitzplätze: 99
Lageplan Anfahrt: Klick
Tram- u. Bus-Haltestelle: ‚Theater‘ (direkt) Linien: 4, 22, 23, 92, 93)
Parkplätze: Parkhaus Ludwigstraße

Eignung als Ersatzspielstätte: gering
Nachteile: nur knapp 100 Sitzplätze, nicht barrierefrei, daher nur für spezielle Zewecke geeignet.
Vorteile: uriges Ambiente; Foyer und Bewirtungsbereich vorhanden

Der hoffmannkeller ist ein Gewölbekeller aus dem 18. Jahrhundert, der vom Theater Augsburg für verschiedene Projekte und Veranstaltungen genutzt wird.
Er liegt unter dem Intendanzgebäude des Stadttheaters und diente lange Jahre einer Weinhandlung als Fass- und Flaschenlager. Später wurde er vom Theater als Fundus genutzt. Im Jahre 2003 wurde er zur Probe- und Aufführungsbühne für die Jugendtheaterclubs am Theater Augsburg umgebaut.
Mittlerweile wird er regelmäßig als Spielstätte auch für andere Aufführungen genutzt.
Im Foyer des Kellers befindet sich die längste Theke Augsburgs – hier finden regelmäßig Jazz-Sessions statt.

Der Name entstand durch die Nutzung des Kellers durch die Weinhandlung Hofmann, der aber nach Umwandlung in die Spielstätte – nach E.T.A. Hoffmann – zum Hoffmann-Keller wurde.

‚Parktheater im Kurhaus Göggingen‘
Klausenberg 6, 86199 Augsburg
Sitzplätze: 320 – 370 (je nach Bühnenbedarf)
Lageplan – Anfahrt: Klick
Tram- u. Bus-Haltestelle: ‚Göggigen Rathaus‘  (Linien: 1, 38, 72/76, 90)

Parkplätze: Klausenberg (ab 18 h beidseitig) und Parkplatz in der Apprichstraße am Friedhof (ca. 7 ­Geh­minuten)
Eignung als Ersatzspielstätte: mittel
Nachteile: oft belegt, da eigener Spielplan; kleine Bühne + Künstlergarderobe, teils eingeschränkte Sicht, harte Bestuhlung; nur für kleine Produktionen geeignet.
Vorteile: wunderschönes Ambiente innen und außen; Foyer und Bewirtungsbereich vorhanden

Das Parktheater im Kurhaus ist das einzige, in Europa erhaltene Multifunktionstheater aus der Gründerzeit: das Kurhaus Göggingen. Das Kurhaus spielte damals eine besondere Rolle: War das Theater einerseits der Ort der Entspannung, der die psychische Regeneration der Hessing’schen Patienten unterstützen sollte.
Die Bühne wird besonders für Schauspiel- und kleinere Ballettaufführungen / Tanzveranstaltugne als Aufführungsort gewählt.

‚Kongress am Park‘ (ehemals Kongresshalle)
Gögginger Str. 10, 86159 Augsburg
Sitzplätze: bis zu 1430
Lageplan – Anfahrt: Klick
Tram- u. Bus-Haltestelle:  Kongress am Park (direkt)
  Linie: 1, 90
Parkplätze: bei der Sporthalle Ulrich-Hofmaier-Straße (ca. 800m); in der Nähe fast keine, da Parkhaus geschlossen.
Eignung als Ersatzspielstätte: gut
Nachteile: z.Z. noch oft belegt, da eigener Veranstaltungsplan; schlechte Parkplatzsituation
Vorteile: große Zuschauerkapazität, große Bühne, zentrumsnah, gute Ausweichsspielstätte für große Aufführungen, neu saniert außen und innen; großes Foyer und Bewirtung vorhanden.
Ab Herbst 2017 sicher eine DER Ausweichspielstätten für das Theater Augsburg während der langen Jahre der Sanierung.

Die ehemalige Kongresshalle wurde nach Sanierung umbenannt in ‚Kongress am Park‘ und im Mai 2012 wiedereröffnet. Es erhielt dabei auch ein neues Beleuchtungskonzept für Innen- und Außenbereiche. Der große Kongresssaal ist unter anderem die Heimatspielstätte des Philharmonischen Orchesters Augsburg.

‚Schwabenhalle (Messe Augsburg)‘

Am Messezentrum 5, 86159 Augsburg
Sitzplätze: ca. 700
Lageplan – Anfahrt: Klick
Tram-Haltestelle: ‚Bukowina-Institut‘ (Linie: 3), dann Fußmarsch ca. 7 Minuten) oder Bus 41 „Messe Nord“
Parkplätze: ca. 1.200 auf dem Hauptparkplatzl)
Eignung als Ersatzspielstätte: gut, technisch bereits sehr gut ausgestattet
Nachteile: ÖPNV-Haltestelle ca. 7 min zu Fuß weg
Vorteile: realtiv große Zuschauerzahl möglich, großer Parkplatz vor der Halle


Die brechtbühne ist eine Interimsspielstätte, die ursprünglich bis 2026 in Betrieb bleiben sollte. Im Zuge des Umbaus ist geplant, sie im Sommer 2018 zu schliessen.

Durch die Baumaßnahmen im Umfeld wird die Brechtbühne ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr bespielbar sein und der Platz für für den Neubau der Werkstätten / Verwaltung benötigt.

Es ist geplant, viele Teile wie Innenausstattung / Technik / Beleuchtung / Bestuhlung etc.) weiter zu verwenden und diese in die Interimsspielstätte Gaswerk (Ofenhaus) auf dem Gaswerk-Gelände einzubauen.

Häufig gestellte Fragen und Antworten rund ums Thema Sanierung

“ Im Juli 2015 hat der Augsburger Stadtrat nach fast zehnjähriger Planungsphase ein Jahrhundertprojekt beschlossen: Die Sanierung des Theaters Augsburg. Das Theater soll nicht nur baulich neu gedacht werden. Es soll ein Theater der Bürger werden. In einem Beteiligungsprozess wird die Stadtgesellschaft in die Gestaltung „ihres“ Theaters aktiv mit einbezogen. Auf dieser Website werden Sie aktuell und transparent zur geplanten Sanierung und dem Beteiligungsprozess informiert. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an die genannten Ansprechpartner in der Stadtverwaltung wenden. Wir freuen uns darauf, möglichst viele Interessierte auf dem Weg in die Zukunft des Augsburger Theaters mitzunehmen. Die Theatersanierung ist ein Teil des Kultur- und Bildungsförderprogramms der Stadt Augsburg, unterstützt vom Freistaat Bayern.“

Ein endgültigen Beschlüsse für Sanierung des Theaters (Bauteil 1 – Großes Haus) wird vom Stadtrat voraussichtlich in den nächsten Sitzungen im Juli 2016 bzw. im Herbst 2016 gefällt. Die sog. Vorentwurfsplanung könnte dann bis Jahresende 2016 fertiggestellt sein und dann die Baugeneimigung in 2017 erfolgen.

Ab Sommer 2017 sollen die Vorarbeiten im Großen Haus beginnen, im zweiten Quartal 2018 würde dort dier Sanierung beginnen, die wohl Ende 2022 dann beendet wäre.
Der Neubau hinter dem Großen Haus (Werkstätten, Verwaltung, Probenräume etc.) folgt zeitversetzt. Start wäre hier wohl 2020, bis 2023 könnte der Komplex stehen.
2024 soll das Theater nach derzeitiger Planung wieder am Kennedyplatz einziehen. Nach einer Erprobungsphase wäre dann 2025 wieder der normale Spielbetrieb.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Theater 1944 weitgehend zerstört, von 1953 bis 1956 erfolgte der Wiederaufbau mit namhafter Unterstützung durch die Theaterfreunde Augsburg.

Seit dem Wiederaufbau gab es keine bauliche Ertüchtigung (Ausnahme: Erneuerung der Bühnenmaschinerie 1989) . Der nahezu unveränderte Erhaltungszustand macht das Theater zu einem denkmalgeschützen Bau  aus der Zeit des Wiederaufbaus der 1950er-Jahre.

Inzwischen haben sich die baurechtlichen Anforderungen für öffentliche Gebäude stark verändert und es besteht massiver Nachholbedarf z.B. in Sachen Brandschutz.
Der Spielbetrieb konnte lange nur unter Auflagen aufrecht erhalten werden. Diese sind jedoch zeitlich befristet. Wegen neu entdeckten gravierenden Mängeln beim Brandschutz ist endgültige Schließung für den 20.6.2016 beschlossen worden.

Der Denkmalschutz erstreckt sich unter anderem auf sämtliche Fassaden des Großen Hauses und auf den Bühnenturm. Der außerordentlich hoch eingestufte Denkmalwert bezieht sich auf die Architektur aus den Jahren 1953 bis 1956. Auch die Reste des Ursprungsbaus (1876) und der Umbauphase von 1937 bis 1939 gehören ebenso dazu wie die Bogenarchitektur über die Kasernstraße.

Schwerpunkt des Denkmalwertes und bayernweit einmalig eingestuft sind der Innenraum des Theatersaals, die Foyers, die Garderobe und die Treppenhäuser. Sie verfügen über eine nahezu unveränderte Originalausstattung aus den 1950er-Jahren. Die Bühnen- und Gebäudetechnik sowie die Raumzonen im Hinterbühnen-Bereich müssen nicht vollständig erhalten werden

Die brechtbühne ist eine Interimsspielstätte, die ursprünglich bis 2026 in Betrieb bleiben sollte. Im Zuge des Umbaus ist geplant, sie im Sommer 2018 zu schliessen. Sie wurde also solche im Schnellverfahren errichtet, um zeitnah Ersatz für die zwangsweise geschlossene Kommödie in der Altstadt zu haben. Der Leichtbaukörper war von Anfang an nur als Zwischenlösung konzipiert und auch so gebaut worden.

Durch die Baumaßnahmen im Umfeld wird die Brechtbühne ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr bespielbar sein und der Platz für für den Neubau der Werkstätten / Verwaltung benötigt.

Es ist geplant, viele Teile wie Innenausstattung / Technik / Beleuchtung / Bestuhlung etc.)  weiter zu verwenden und diese in die Interimsspielstätte (Ofenhaus) auf dem Gaswerk-Gelände einzubauen.